|
Im Jahre 1930 wurde der
erste Prototyp der Serie 8C 2300 erzeugt, die als Renn- und Sportwagen
in jenen Jahren berühmt wurde. Ursprünglich war die Karosserie nur für
zwei Personen konzipiert. Es wurden jedoch auch einige Exemplare mit 4
Sitzplätzen produziert. Dieser Rennwagen wurde sowohl vom Alfa Romeo
Werksteam als auch vom privaten Team "Scuderia Ferrari"
verwendet, aus dem später die berühmte Sportwagenmarke Ferrari
entstand.
Die ersten Siege in wichtigen Rennen trafen 1931/32 ein, wobei besonders
"Mille Miglia" und "Targa Florio" in Italien sowie
"Le Mans" in Frankreich herausragen. Nach dem Rückzug des
Werkteams 1933 wurden die restlichen Wagen von der "Scuderia
Ferrari" erworben, die bei allen den Motor auf 2556 ccm erweiterte,
was eine Leistungssteigerung von 165 auf 178 PS ergab. Dieses Rennauto
bekam die Bezeichnung 8C 2600 und gewann die "Mille Miglia"
1934 sowie weitere wichtige Rennen.
Von
diesen, heute von Sammlern sehr begehrten Rennwagen, wurden ursprünglich
nur 10 Stück gebaut, jedoch durch nachträgliche Umbauten ergab sich
eine Gesamtzahl von über 20 Stück.
Technische
Beschreibung
Motor:
Vorne liegender 8-Zylinder-Reihenviertakmotor, Bohrung x Hub 65 (68) x
88 mm mit Hubraum von 2336 (2556) ccm und max. Leistung von 165 PS bei
5400 U/min (178PS bei 6500 U/min).
— Werte in Klammern sind für die Version 1933 - Zylinderblock aus
Leichtmetall mit 2 obenliegenden Nockenwellen und 2 Ventilen pro
Zylinder. Aufladung durch Kompressor, Wasserkühlung.
Kraftübertragung:
Hinterradantrieb über Mehrscheiben-Trockenkupplung und 4-Ganggetriebe.
Fahrgestell:
Rahmen aus U-Trägern, Aufhängung auf Blattfedern, Lenkung mittels
Schneckengetriebe, Trommelbremsen auf allen 4 Rädern.
Verschiedene Daten:
Radstand: 2750 mm, Spurweite: 1380 mm, Gewicht (leer): 1000 kg,
Tankinhalt: 100 L. Höchstgeschwindigkeit: 170 - 215 km/h je nach Übersetzung.
Diese
Modell wird aus verschiedenen Werkstoffen mit insgesamt 1.817 Teilen
hergestellt: n. 331 Einzelteile aus Spezialplastik mit höher
Widerstandsfähigkeit, n. 1.093 aus Messing n. 300 aus rostfreien Stahl
n.93 aus verschieden Materialen (Leder, Stahl, Kupfer, Gummi, usw.).
Wir haben unsere technische Erfahrung genutzt, um das Modell auf das
Genaueste auszuführen. Wir haben versucht, es möglichst
wirklichkeitsgetreu zu gestalten, so daß es nicht einfach statisch,
sondern in verschiedenen Bestandteilen betriebsfähig ist, und zwar:
-
Die Antriebswelle komplett mit Pleuelstangen und Kolben vollführt sämtliche
wirklichen Bewegungen, wenn man die Kurbel zum Anlassen von Hand betätigt.
- Das Lenkgetriebe funktioniert;
- Die Fußhebelbremse wirkt auf alle vier Räder;
- Die vorderen Scheinwerfer werden durch Schalten am Instrumentenbrett
angemacht;
- Die Türen lassen sich durch Betätigung Ihrer Griffe öffnen und
schließen;
- Die Haube kann auf- und zugemacht werden;
- Sitze und Zurichtungen sind aus echtem Leder;
- Auch der Reparaturkasten fehlt nicht.
Alles
entspricht natürlich genau dem Original.
|